Suchtberatung

Wir sind für Sie da bei Problemen mit Alkohol, Nikotin, illegalen Drogen, Medikamenten, pathologischem Glücksspiel und anderen Verhaltenssüchten.

Wir beraten Menschen mit Fragen zum risikoarmen Konsum, mit Suchtgefährdung, mit einer Abhängigkeit sowie Angehörige, andere Bezugspersonen und Interessierte.
Wir beraten Sie gerne bei Ihrem individuellen Anliegen.

Das Beratungsangebot ist kostenlos und wir unterliegen der Schweigepflicht.

Hier begegnen Sie einem Team aus pädagogischen und suchttherapeutischen sowie ärztlichen und psychologischen Fachkräften. Wir sind eine anerkannte Psychosoziale Beratungs- und ambulante Behandlungsstelle für Suchtkranke und Angehörige.

Wir bieten an:
Beratung für Betroffene
Beratung für Angehörige - Infos Angehörigengruppe - Flyer Beratung für Angehörige
Onlineberatung
Aufsuchende Beratung im Kreiskrankenhaus Freudenstadt
Psychosoziale Betreuung bei Substitution
Ambulante Rehabilitation/Entwöhnungsbehandlung
Ambulante Nachsorge (nach stationärer Therapie)
Vermittlung in Selbsthilfegruppen - Flyer Selbsthilfegruppen
Angeleitete Selbsthilfegruppe für Menschen mit Spielsuchtproblemen - Flyer
Rauchfrei-Programm
Präventionsmaßnahmen - HaLT, RiKo, SPOT, schulische und betriebliche Prävention
Vernetzungsarbeit - Suchthilfenetzwerk

Terminanfragen bei Erstkontakt vereinbaren Sie bitte übers Sekretariat

Für Notfälle, in denen Sie uns nicht erreichen, steht Ihnen die Drogen- und Suchthotline rund um die Uhr zur Verfügung: 018 06 - 31 30 31

Unser Team - Kontakt und Erreichbarkeit

Peter Gößmann
Suchtberatung FDS
Erreichbarkeit:
Montag bis Freitag
Telefon +49 7441 915 69 – 61
E-Mail schreiben
Online-Beratung

Daniel Bezner
Suchtberatung FDS
Erreichbarkeit:
Montag bis Freitag
Telefon +49 7441 9 15 69 – 48
E-Mail schreiben
Online-Beratung

Maria Flaig-Maier
Suchtberatung FDS + Horb
Erreichbarkeit FDS:
Montag + Dienstag + Mittwoch
Erreichbarkeit Horb:
Freitag
Telefon FDS +49 7441 915 69 – 47
Telefon Horb 0157 51 71 18 64
E-Mail schreiben
Online-Beratung

Rüdiger Holderried
Suchtberatung FDS + Horb und
Mobile Jugendarbeit Freudenstadt
Erreichbarkeit in FDS:
Mittwoch + Freitag
Erreichbarkeit Horb:
Montag + Dienstag + Donnerstag
sowie nach Absprache
Telefon FDS +49 7441 9 15 69 - 62
Telefon Horb 0157 51 71 18 64
E-Mail schreiben
Online-Beratung

Das Beratungsangebot der Suchtberatungsstelle der Diakonischen Bezirksstelle wird finanziert:

  • durch das Land Baden-Württemberg
  • durch den Landkreis Freudenstadt - weitere Hinweise zur Suchthilfe im Landkreis Freudenstadt finden Sie auf der Seite Landratsamt Freudenstadt
  • durch den Evangelischen Kirchenbezirk Freudenstadt

Beratung für Betroffene

Sie machen sich Gedanken über Ihr Konsumverhalten? Sie überlegen, ob Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen wollen?

Sie machen sich Gedanken über Ihr Konsumverhalten? Sie überlegen, ob Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen wollen?
Immer noch denken viele Menschen, zur Suchtberatung könne man erst gehen, wenn man bereits die Entscheidung gegen das Suchtmittel oder das Suchtverhalten getroffen habe. Dem ist nicht so.
In unseren Beratungsgesprächen besprechen wir mit Ihnen in Ruhe Ihre persönlichen Erfahrungen, Sorgen und Befürchtungen. Wir unterstützen Sie dabei, Ihren individuellen Weg zu finden und umzusetzen. Ob Sie sich nur mal informieren wollen oder ob Kontrollierter Konsum oder Abstinenz Ihr Ziel ist, entscheiden Sie jederzeit selbst. Auch die Dauer des Beratungsprozesses ist vom jeweiligen Anliegen abhängig und wird gemeinsam festgelegt.
Sollte jemand weiterführende Hilfen in Anspruch nehmen wollen,
• informieren wir über das vielfältige Angebot weiterführender Maßnahmen z.B. Entgiftungen oder ambulante oder stationäre Rehabilitationsmaßnahmen
• helfen wir bei der Auswahl der passenden Therapieform und Therapieeinrichtung
• stellen wir mit Ihnen den Antrag auf Kostenübernahme
• planen wir mit Ihnen alle weiteren anstehenden Schritte
Wir sind ebenfalls für Sie da, wenn Sie bereits früher schon Hilfsangebote in Anspruch genommen haben oder wenn Sie in akuter Not Unterstützung brauchen in Form einer Krisenintervention.

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Beratung für Angehörige

Sie machen sich Sorgen um einen nahestehenden Menschen und dessen Konsumverhalten? Sie wollen helfen und geraten dabei an Grenzen?

Sie machen sich Sorgen um einen nahestehenden Menschen und dessen Konsumverhalten? Sie wollen helfen und geraten dabei an Grenzen?
Immer noch denken viele Menschen, zur Suchtberatung können nur die Betroffenen selbst kommen. Viele Angehörige fühlen sich ohnmächtig, wenn der/die Betroffene das Hilfsangebot verweigert.
Wir sind ausdrücklich auch für Angehörige da unabhängig davon, ob sie zusammen mit dem/der Betroffenen kommen oder allein. Viele Angehörige erleben es als sehr hilfreich, in einem vertraulichen Rahmen offen über das Erlebte zu sprechen. Sie können über Ihre Situation nachdenken und sich neue Handlungsoptionen erarbeiten. Wichtig ist dabei auch, gut für sich selbst zu sorgen.
Infos Angehörigengruppe
In unserer Angehörigengruppe besteht die Möglichkeit, sich regelmäßig mit anderen Angehörigen auszutauschen. Die Gruppe findet einmal im Monat statt.

flyer-angehoerigengruppe-2024.pdf

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Online-Beratung

Sie wollen uns lieber digital kontaktieren?

Sie wollen uns lieber digital kontaktieren?
Die digitale Beratung kann telefonisch, per E-Mail, per Chat oder auch als Video-Beratung erfolgen. Über unser Beratungsportal können Sie sich kostenfrei, datenschutzsicher, anonym und einfach an uns wenden. Wir beantworten Ihre Anfrage zeitnah.
Link zu Beratungsportal https://www.evangelische-beratung.info/diakonie-fds

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Aufsuchende Beratung im Kreiskrankenhaus Freudenstadt

Wir bieten, im Rahmen der Qualifizierten Entgiftung auf der suchtmedizinischen Station des Kreiskrankenhauses Freudenstadt, wöchentlich eine offene Sprechstunde an.

Wir bieten, im Rahmen der Qualifizierten Entgiftung auf der suchtmedizinischen Station des Kreiskrankenhauses Freudenstadt, wöchentlich eine offene Sprechstunde an.
In kurzen Einzelberatungen erhalten die Patientinnen Informationen zu verschiedenen Hilfsmöglichkeiten und Institutionen des Suchthilfesystems. Persönliche Daten werden in diesem Rahmen nicht erhoben. Häufig erfolgt nach diesem Kurzkontakt eine Terminvereinbarung bei unserer Beratungsstelle zur Beratung nach der stationären Entgiftung. Die persönliche Begegnung mit dem/der Suchtberaterin erleichtert vielen Betroffenen den nächsten Schritt zur weiteren Unterstützung.

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Psychosoziale Begleitung bei Substitution

Wir begleiten Menschen im Substitutionsprogramm. Die Substitutionsbehandlung besteht aus der ärztlich verordneten Abgabe des Substituts und der psychosozialen Begleitung durch uns als Suchtfachkräfte.

Wir begleiten Menschen im Substitutionsprogramm. Die Substitutionsbehandlung besteht aus der ärztlich verordneten Abgabe des Substituts und der psychosozialen Begleitung durch uns als Suchtfachkräfte.
In den psychosozialen Beratungsgesprächen geht es um
• die Verbesserung und Stabilisierung des allgemeinen Gesundheitszustandes
• die Regulierung der materiellen Lebenssituation
• die soziale und berufliche Integration
• die Vermeidung riskanter Konsummuster
Weitergehende externe Unterstützungsangebote werden initiiert (z.B. Jobcoaching, Schuldnerberatung). Je nach Einzelfall erfolgen auch Beratungsgespräche zur Entwicklung einer Änderungsmotivation bezogen auf den Suchtmittelkonsum.

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Ambulante Rehabilitation/Entwöhnungsbehandlung

Sie möchten abstinent leben? Sie möchten suchttherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen und gleichzeitig in Ihrem gewohnten Lebensumfeld und Berufsalltag bleiben?

Sie möchten abstinent leben? Sie möchten suchttherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen und gleichzeitig in Ihrem gewohnten Lebensumfeld und Berufsalltag bleiben?
Die Ambulante Rehabilitation ist ein Behandlungsangebot, das in der Regel auf ein Jahr angelegt ist und aus wöchentlichen Gruppensitzungen und 14-tägigen therapeutischen Einzelgesprächen besteht. Diese Rehabilitationsmaßnahme ist von den Kostenträgern anerkannt und refinanziert. Der Zugang zur Ambulanten Rehabilitation erfolgt über die Abklärung in einem Beratungsprozess, in welchem dann auch der Antrag auf eine Kostenübernahme gestellt wird. Bei Interesse vereinbaren Sie bitte einen regulären Beratungstermin.
Wir klären mit Ihnen individuelle Fragen in einem Vorgespräch. Weitere Infos entnehmen Sie bitte dem Flyer.
Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich gerne bei Herrn Daniel Bezner telefonisch unter 07441-9156948 oder per E-Mail: bezner@diakonie-fds.de

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Ambulante Nachsorge (nach stationärer Therapie)

Die Ambulante Nachsorge schließt sich nahtlos an die (meist stationäre) Entwöhnungsbehandlung an. In der Nachsorge werden die erworbenen Verhaltensweisen und Einstellungen im alltäglichen Lebensumfeld erprobt und gefestigt. Krisenhafte Situationen, die eine Rückfallgefahr in sich bergen, sollen durch erlernte Kompetenzen angemessen bewältigt werden.

Die Ambulante Nachsorge schließt sich nahtlos an die (meist stationäre) Entwöhnungsbehandlung an. In der Nachsorge werden die erworbenen Verhaltensweisen und Einstellungen im alltäglichen Lebensumfeld erprobt und gefestigt. Krisenhafte Situationen, die eine Rückfallgefahr in sich bergen, sollen durch erlernte Kompetenzen angemessen bewältigt werden.
Die Ambulante Nachsorge findet in Einzel- und Gruppengesprächen (jeweils 14-tägig) statt und dauert regulär ein halbes Jahr mit der Option auf Verlängerung. Diese Maßnahme ist von den Kostenträgern anerkannt und refinanziert.

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Vermittlung in Selbsthilfegruppen

Sie suchen den Austausch mit anderen Betroffenen? Sie möchten sich einer Selbsthilfegruppe anschließen?

Sie suchen den Austausch mit anderen Betroffenen? Sie möchten sich einer Selbsthilfegruppe anschließen?
Selbsthilfegruppen haben sich im Suchthilfesystem seit vielen Jahren als wichtige Anlaufstellen zur langfristigen Sicherung von Abstinenz etabliert. Wir fördern die Sucht-Selbsthilfe und verweisen Klientinnen auf das bestehende Angebot. Wir unterstützen die Neugründung von Gruppen, vermitteln Informationen zu Qualifizierungsangeboten und stellen soweit möglich Räume zur Verfügung. Es finden regelmäßige Treffen mit den Selbsthilfegruppenleiterinnen statt.
Hier finden Sie aktuelle Informationen zu den Angeboten der selbsthilfegruppen-04-2023.pdf.
Auch im Internet gibt es viele Foren und Chatgruppen von Betroffenen z.B. auf Facebook: Gemeinsam-gegen-die Sucht
Infos zu den Selbsthilfegruppen

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Angeleitete Selbsthilfegruppe für Menschen mit Spielsuchtproblemen

Die angeleitete Selbsthilfegruppe für Menschen mit Spielsuchtproblemen wird begleitet von einer Suchtfachkraft in enger Zusammenarbeit mit einem Gruppenleiter, der selbst Betroffener ist und die Gruppe 2013 ins Leben gerufen hat. Die Gruppe trifft sich 14-tägig.

Die angeleitete Selbsthilfegruppe für Menschen mit Spielsuchtproblemen wird begleitet von einer Suchtfachkraft in enger Zusammenarbeit mit einem Gruppenleiter, der selbst Betroffener ist und die Gruppe 2013 ins Leben gerufen hat. Die Gruppe trifft sich 14-tägig.
Weitere Infos entnehmen Sie bitte dem spielergruppe-seite-1-2-04-2023.pdf

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Rauchfrei leben

Sie wollen langfristig rauchfrei leben und suchen dafür professionelle Unterstützung?

Sie wollen langfristig rauchfrei leben und suchen dafür professionelle Unterstützung?
Wir bieten in regelmäßigen Abständen Rauchfrei-Kurse in unserer Beratungsstelle an. Das Kurskonzept ist zertifiziert und evaluiert. Die Kurse sind als Gruppenangebot konzipiert.
Weitere Informationen zum Kursprogramm, zu Kosten und den aktuellen Terminen finden Sie rauchfrei-kurs-flyer-homepage.pdf

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Präventionsmaßnahmen

Wir führen regelmäßig Präventionsveranstaltungen in Schulen, Jugendhilfeeinrichtungen, Betrieben und weiteren Feldern durch.

Wir führen regelmäßig Präventionsveranstaltungen in Schulen, Jugendhilfeeinrichtungen, Betrieben und weiteren Feldern durch. Wichtig ist uns dabei die Verzahnung der Angebote mit den Akteurinnen vor Ort (z.B. Schulsozialarbeit). Inhalte der Prävention sind die Sensibilisierung für Risiken, die Früherkennung von Gefährdung, den Umgang und die Gesprächsführung mit Betroffenen und die Bereitstellung von aktuellem Informationswissen und entsprechendem Material. Hierfür haben wir verschiedene methodische Bausteine zur Verfügung, die bedarfsorientiert eingesetzt werden. Zu diesen gehören unter anderem interaktive Übungen, Visualisierungen, Skalierungsübungen, Bodenbilder, interaktive Vorträge bis hin zu Videosequenzen.
Auf Anfrage werden außerdem Multiplikator
innenschulungen durchgeführt und Multiplikator*innen bei der Konzeption von suchtpräventiven Veranstaltungen fachlich beraten.
Prävention findet in der Regel im Gruppenkontext statt. Für junge erstauffällige Konsumierende haben sich in der Praxis folgende Angebote bewährt:

HALT – Hart am Limit: HALT ist ein Suchtpräventionsprojekt, bestehend aus einem reaktiven und einem proaktiven Baustein. Die Bausteine ergänzen und verstärken sich gegenseitig. Die PSB bedient den reaktiven Teil, in welchem Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 21 Jahren mit riskantem Alkoholkonsummuster vor allem nach Einlieferung ins Krankenhaus in der Reflexion ihres Verhaltens angeleitet werden und den Personensorgeberechtigten Hilfen des Umgangs an die Hand gegeben werden.

RIKO – RisikoKompetenz: RIKO ist eine 3-stündige Kurzintervention zur Förderung von Risiko- und Entscheidungskompetenz

SPOT – SuchtPräventionOrientierungTraining: SPOT ist ein 9-stündiges Programm zur Reflexion des eigenen Konsumverhaltens und der persönlichen Einschätzung hinsichtlich einer Entwicklung von Abhängigkeit. Zudem werden suchtspezifische Inhalte vermittelt.
Die Teilnehmenden an den Riko- und SPOT-Gruppen haben oft eine gerichtliche Auflage zur Teilnahme, das jeweilige Gruppenangebot kann aber auch freiwillig besucht werden. Der Zugang zu diesen Präventionsangeboten erfolgt über ein Vorgespräch bei einem Suchtberater/einer Suchtberaterin.

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Suchthilfenetzwerk im Landkreis Freudenstadt

Das Suchthilfenetzwerk Freudenstadt ist ein Zusammenschluss des Landkreises Freudenstadt, Beratungsstellen, Schulträgern, Krankenhaus und den Leistungserbringern in der Prävention und Versorgung suchtkranker und suchtmittelgefährdeter Menschen der Region. Die Kooperationsvereinbarung besteht seit dem 22.11.2007.

Das Suchthilfenetzwerk Freudenstadt ist ein Zusammenschluss des Landkreises Freudenstadt, Beratungsstellen, Schulträgern, Krankenhaus und den Leistungserbringern in der Prävention und Versorgung suchtkranker und suchtmittelgefährdeter Menschen der Region. Die Kooperationsvereinbarung besteht seit dem 22.11.2007.
weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Landratsamtes Freudenstadt

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